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Pakistan: Willkürliche Verhaftung und Verurteilung der Menschenrechtsanwälte Imaan Zainab Mazari-Hazir und Hadi Ali Chattha

Pakistan: Willkürliche Verhaftung und Verurteilung der Menschenrechtsanwälte Imaan Zainab Mazari-Hazir und Hadi Ali Chattha

  • 29. Januar 20265. Februar 2026

Die unterzeichnenden Organisationen verurteilen nachdrücklich die willkürliche Verhaftung und anschließende Verurteilung der pakistanischen Menschenrechtsanwälte Imaan Zainab Mazari-Hazir und Hadi Ali Chattha und fordern ihre sofortige Freilassung sowie Maßnahmen zur Aufhebung ihrer Verurteilung. Am 24. Januar verurteilte ein Bezirks- und erstinstanzliches Gericht in Islamabad die Anwälte zu 17 Jahren Haft und einer Geldstrafe von jeweils 36 Millionen Rupien wegen angeblich „staatsfeindlicher“ Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken, nachdem sie am Vortag festgenommen worden waren. Dies ist die jüngste Eskalation einer Reihe von Schikanen gegen das Paar als Vergeltungsmaßnahme für die legitime Ausübung ihrer Menschenrechte und ihrer beruflichen Tätigkeit.

Imaan Zainab Mazari-Hazir ist eine auf Menschenrechte spezialisierte Anwältin, die Opfer von Verschleppungen, außergerichtlichen Hinrichtungen und Misshandlungen in Haft vertreten hat und dabei häufig die Rechtmäßigkeit staatlicher Praktiken in Frage gestellt hat. Ihr Ehemann, Hadi Ali Chattha, ist ein auf Menschenrechte und Strafrecht spezialisierter Anwalt, der Personen verteidigt hat, denen fälschlicherweise Blasphemie vorgeworfen wurde, und der unentgeltlich Rechtsbeistand in Fällen von sexueller Gewalt, Verschleppungen und zum Tode Verurteilten geleistet hat. Beide Anwälte waren aufgrund ihrer Arbeit im Bereich Menschenrechte und Recht sowie ihrer offenen Verteidigung von Rechenschaftspflicht und Rechtsstaatlichkeit gezielten Repressalien ausgesetzt, darunter Schikanen durch Gerichtsverfahren.

 

Vollständige Pressemitteilung (auf Englisch).

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